11_AUGENBLICK

NEU/NEW:

BERÜHRUNGEN/CONTACTS
Ein Bild – Ein Zitat
One Photo – One Quotation

Augenblick_Neu_1
„Kinder müssen ungestört ihr Spiel gestalten können, selber das Tempo und die Richtung bestimmen – dann bleibt es nicht nur spannend, es ist forschend, und langfristig entwickeln sich so Verhaltensweisen.“ (Renate Stuefer)

„“Children should be able to devise their play undisturbed, setting their own pace and direction – in this way, it maintains not only interest, but is also explorative and, in the long run, develops natural manners.“ (Renate Stuefer)

 

ARCHIV

Auf dieser Seite erscheinen in kurzer Folge aktuelle AugenblicksFotos und kurze Kommentare sowie mögliche Fragen, die im Kontext vom jeweiligen Bild und den Gedanken dazu entstehen!

MOMENTS/ GLIMPSES

This page contents photos of special moments, short comments and questions that pop up in the context of particular images and ideas!

Labor_X
Die selbst formulierte Aufgabe:
„Schick mir ein Foto aus dem KUNSTpädagogischenLABOR und ich schreibe einen Gedanken dazu.“
befördert mich mit dem mir zur Verfügung gestellten Foto an meine eigenen (kunstpädagogischen) Grenzen! Spontane Reaktion: „Schrecklich! So etwas darf …“ Doch dann, nach kurzem Innehalten: Ich erfahre, dass das Mädchen hier etwas eigenständig als Aufgabe formuliert hat. Es macht ihr Spaß das zu zeichnen. Meine kunstpädagogischen ästhetischen Vorstellungen und meine Ansprüche an selbstbestimmte ästhetische Praxis geraten hier in einen Clinch mit den ästhetischen Vorstellungen des Kindes. Offensichtlich stellt sie sich selbst eine Aufgabe und es macht ihr Freude, die Flächen, die sich durch das Überkreuzen der Linien ergeben, farbig auszumalen.

Fragen: Ist das Andere, das was meinen eigenen ästhetischen Normen widerspricht, nicht gerade das, wofür Kunstpädagog*innen den Blick und Offenheit besonders schulen sollten? Wann sollten sich Kunstpädagog*innen raushalten, wie kann (ästhetische) Kommunikation sinnvoll werden, ohne in Gängeln und Überstülpen der eigenen Normen und Vorstellungen zu münden?

English

The task I gave to me myself: „Send me a photo, a scene from the KUNSTpädagogischeLABOR and I will write a thought about it“ leads me to my borders as an art educator. My first thought is: „Awful! I don’t want to see …“ But then after a pause for a moment: I get the information that the girl did this painting self-determinend. She likes what she does! My own art-educational believes and standards regarding self-determined forms of aesthetic practice get into conflict with the aesthetic interests of the girl. Obviously she determined her challenge herself and she likes what she does.

Questions: What the girl does seems strange to me and in contradiction to my own norms. Shouldn’t I as an art educator train especially my sensibility  and open mindedness? In how far should art educators keep out of what children create or work aesthetically? How can communication between the two different worlds become wise and make sense without me as an art-educator imposing my own norms and believes on what I see?
(16.03.2014)

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Augenblick_3a

Spielerische Experimente mit Ordnungssystemen: Nebenbei, aus Langeweile entstehen Experimente mit Drucker-Patronen. Regeln werden ausprobiert, Ordnungen erschaffen, verworfen, neu erschaffen.
Frage: Welche Ordnungssysteme erfinden Kinder beim Spielen, welche Funktionen bekommen ästhetische Experimente mit Anordnungen, die nicht besonderen Notwendigkeiten oder Spielregeln unterliegen?

English Hands-on experiments with classification systems: Casually, or because the child is bored for a moment, experiments with cartridges of a printer arise. Rules are created, destructed, recreated.
Question: Which classification system do children invent when they toy with playthings? Which functions do aesthetic experiments with compositions or arrangements get that do not have to do with needs or rules of a game?
(03.03.2014)
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Augenblick_2

Ein Kind zeichnet Figuren in unterschiedlichen Bewegungen auf ein Klebeband und klebt es sich spontan auf die Stirn. Es ist vor allem eine (spielerische) Ich-Handlung: Ich habe dies gezeichnet und ich zeige es anderen, indem ich es mit mir verbinde. Ich brauche es selbst nicht zu sehen, denn ich habe es gemacht und ich weiß, dass und wie ich es gemacht habe.
Frage: In welchen Handlungen und Gesten zeigen sich Bedeutungen eines selbst hergestellten Bildes für Kinder?

English A child draws figures in different movements on a tape and sticks it spontaneously on her forehead. It is mainly a playful action with itself: I drew this and I will show it to others, by combining it to me. I`m not in the need to see it, because I did it and I know how I did it.
Question: In which actions and gestures do relevance/importance of a self-made image of a child become obvious.
(23.02.2014)
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KPL_Augenblick_1
„Techniken über Techniken … zur Zeit wird im KunstLabor gezeichnet, gemalt, gedruckt und gebildhauert – und das teilweise schon zu unserer geplanten Ausstellung in der Dänischen Bücherei!“

English „techniques on techniques … there is painting, printing and sculpturing in the art lab these days – and some are already for our planned exhibition in the Danish library!“(18.02.2014)

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